Mitte März ging es zuhause gegen die Jungs aus Altenwald - möglicherweise zum letzten Mal für einige Zeit, denn die Gäste stehen auf dem letzten Platz der Tabelle.
Doch ganz so einfach, wie es auf dem Papier stand, machten es unsere Gäste es uns nicht.

Gleich in den Doppeln bekamen wir zu spüren, dass hier zumindest Kampf angesagt war. Da Hammer heute verhindert war, kam Julian und Andy die Ehre zu, das Spitzendoppel zu bilden. Sie wurden der Verantwortung gerecht, mussten aber über vier Durchgänge, da sich Stefan Ruffing und Michael Biehl zu wehren wussten und unsere beiden Recken alles andere als eingespielt waren.
Horst und Anna trafen auf Dennis Gorges und Uwe Klein. Zwar verkauften sich beide gut, aber die Gäste waren doch dominanter und siegten am Ende in drei Sätzen.
Pasi und Möllerflop wollten ihre Chance nutzen, als Doppel drei zu punkten. Doch auch hier hatten die Gäste etwas entgegen zu setzen. Horst Schnepel und Christian Mees ließen sich nicht so leicht beeindrucken, die ersten beiden Durchgänge gingen mit 4:11 und 8:11 an die Gäste. Doch dann kamen Pasi und Udo besser ins Spiel, konnten die Noppen von Horst besser lesen. Die Sätze drei und vier gingen folglich mit 11:6 und 11:3 an uns. Es sah also so aus, als wäre nun alles klar. Doch weit gefehlt, der fünfte Satz lief nun überhaupt nicht mehr. Mit 1:11 gingen beide sang- und klanglos vom Tisch und Altenwald führte mit 2:1!

Jetzt hieß es, in den Einzeln zu punkten, um nicht eine böse Überraschung zu erleben. Julian machte den Anfang.. Gegen Stefan Ruffing  wurde er seiner Favoritenrolle gerecht und siegt mit 3:0 - allerdings nur unter harter Gegenwehr seines  Kontrahenten.
Andy traf auf Dennis Gorges - ein Gegner, der ihm eigentlich liegt. Doch im ersten Satz hatte er hart zu kämpfen, es ging in die Verlängerung. Dennis hatte das bessere Konzept und blieb mit 15:13 Sieger. Doch nach dem Seitenwechsel und einem Coaching ging die Leistungskurve bei Andy steik nach oben und er ließ in den restlichen Sätzen nichts mehr anbrennen.

Altmeister Horst sollte gegen Michael Biehl den Vorsprung ausbauen. Und tatsächlich zeigte er sich von der besten Seite und wies Michael in drei Durchgängen in die Schranken.
Dann kam Möllerflop gegen Horst Schnepel, einen Gegner, der ihm mit seinen leeren Rückhandwürfen,d en Möllerflops, auf den Leib geschneidert ist. Doch heute war alles anders. Viel zu hektisch agierte unser Möllerflop und sein Gegenüber setzte gekonnt beide Schlägerseiten ein. Nach kurzer Zeit war der 1. Satz vorbei, es stand 2:11. Etwas langsamer startete er dann in Durchgang zwei, ohne jedoch das richtige Konzept zu finden: 6:11 das Ergebnis. Doch dann wachte er endlich auf, lullte Horst mit leeren Möllerflops über die Rückhand ein, um anschließend die entscheidenden Bälle zu schießen. SO blieb am Ende von fünf Durchgängen auch dieser Punkt in Niederlinxweiler.

Pasi wollte es heuer wirklich wissen. Uwe Klein war sein Opfer, das Pasi kurz und klein spielte und ihm nicht den Hauch einer Chance ließ.
Sollte Anna nun ihre Partie gegen Christian Mees gewinnen, wären alle Einzel für uns ausgegangen. Doch erst einmal tat sie sich schwer, in das Spiel zu finden, bei dem Christian früh störte. Erst im zweiten Satz wurde Anna sicherer, setze ihre Topspins und Schüsse geschickt ein, und beendete diesen und den nächsten Durchgang zu ihren Gunsten.
Dann kam Christian wieder aus der Deckung und zwang Anna in die Verlängerung. Auch im Entscheidungssatz waren beide ausgeglichen, schließlich setze sich Anna durch und sorgte für eine fehlerfreie Einzelbilanz im ersten Durchgang.

Und auch Julian setzte die Serie der gewonnenen Einzel fort. Mit 3:0 und jeweils zwei Zählern Vorsprung hielt er Dennis Gorges in Schach und brachte uns mit 8:2 in Front.
Den letzten Punkt sollte eigentlich Andy gegen Stefan Ruffing beisteuern. Doch dieser dachte gar nicht daran, sich nach zwei verlorenen Sätzen aufzugeben. Ganz im Gegenteil kämpfte er um so aufopferungsvoller - und wurde mit reichlich Fehlern von Andy belohnt. Die Durchgänge drei und vier gingen klar an Stefan. Dramatisch wurde es dann im Entscheidungssatz, der bis in die Verlängerung ging. Es stand auf Messers Schneide, doch schließlich jubelte Stefan und schaffte den ersten Einzelsieg für die Gäste.

Nun sollte es Horst gegen Horst richten. Doch auch unser Horst tat sich gegen den Altenwalder Horst schwerer als üblich. Horst (der Altenwalder) ließ Horst (den Linxweiler) nicht recht isn Spiel kommen, störte immer wieder früh. Und so kam es, wie es kommen musste: die beiden nutzten die volle Distanz. Am Ende war es der Altenwalder Horst, der mit seiner Mannschaft über den vierten Punkt jubeln durfte.
Nun musste es also unser Möllerflop richten. Gegen Michael Biehl sollte das klappen, sprach doch die bisherige Statistik der Begegnungen der beiden eine klare Sprache. In drei Sätzen machte Udo alles klar und bescherte uns einen 9:4-Sieg.

Unser Hausmeisterehepaar Ernst und Anette hatte wieder lecker gekocht, und so saßen wir mit den Gästen noch längere Zeit zusammen - wohl wissend, dass es in nächster Zeit eher nicht mehr der Fall sein wird.
Einige bleiben sogar so lange, dass sie Norbert noch ein Geburtstagsständchen singen durften - Details werden nicht verraten. :-)


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