Gleich am zweiten Spieltag ging es für die 2. Herrenmannschaft nach Namborn. Dass der Kreisliga-Absteiger kein leichter Gegner werden würde, war bereits vor dem Spiel klar, alos hieß es: voll konzentriert zur Sache gehen.
Pünktlich ein Stunde vor Spielbeginn fanden wir uns an der Halle ein - vom Gastgeber jedoch keine Spur. Und so nutzten Horst und Udo unter den fachkundigen Kommentaren des Hausmeisters die auf dem Schulhof befindliche Steinplatte, um sich schon einmal warm zu spielen.
Nachdem die Lauftrefffreunde auch noch die Kabinen gesäubert hatten, trafen auch die Gastgeber nach und nach ein und bauten die Spielgeräte auf.
Schon beim Einspielen wurde klar: hier werden wir auf viel ungewohntes Material in Form von Noppen treffen.

In den Doppeln zeigte sich, dass die Namborner nicht zu unterschätzen sind. Pasi und Anna mussten gegen Uwe Schwan und Mathias Kirsch erst einmal in ihren Rhythmus finden, bevor sie den dritten Satz in der Verlängerung für sich entscheiden konnten. Im nächsten Durchgang lief es für die beiden Linxweiler dann glänzend und sie sahen wie die sicheren Sieger aus. Doch die Materialstrategen aus Namborn kamen wieder, nutzten Noppen und Abwehr geschickt und blieben schließlich Sieger.
Horst und Möllerflop hatten es mit Thomas Becker und Mathias Diehl etwas leichter. Aber auch sie mussten den dritten Durchgang abgeben, bevor sie den Sack zumachen konnten.
Die Hoffnung auf eine Führung nach den Doppeln ruhten auf Tobi und Norbert. Im ersten Durchgang gegen Jens Schneider und Christoph Grill blieben sie auch Sieger. Doch dann wendete sich das Blatt, sie verloren den 2. Satz in der Verlängerung und in der Folge das Match.  


Jetzt hieß es also für Möllerflop und Horst, uns im vorderen Paarkreuz aus dem Rückstand herauszuführen.
Und beide machten ihre Sache ausgezeichnet. Horst durfte gegen Uwe Schwan ran. Mit den Noppen seines Gegners tat er sich nicht schwer, seine Topspins saßen meist punktgenau. Einzig der 3. Satz ging an den Namborner, dann machte Horst den Sack zu und schaffte den Ausgleich.
Möllerflop musste seinem Gegner Thomas Becker den zweiten Satz überlassen. Alle anderen gingen dann einen konsequenten Spielweise an Udo, der mit der unbequemen Spielweise seines Gegners überraschend gut klar kam und uns damit erstmals in Führung brachte.

Im vorgezogenen Spiel aus dem hinteren Paarkreuz mühte sich Norbert redlich. Doch ähnlich wie im Doppel fand Norbert nicht so Recht ins Spiel. Gegen Christoph Grill mühte er sich vergeblich, irgendwie lief es nicht rund. Durchgang drei konnte er für sich entscheiden, mehr war nicht drin, 9:5 würden wir also nicht gewinnen.    

Anna, die ihre Prüfungsvorbereitungen dankenswerterweise für das Spiel unterbrochen hatte, musste gegen Jens Schneider ran. Gegen die Noppen von Jens fand sie nie richtig ins Spiel. Und so war die Partie nach drei Durchgängen vorbei und Namborn war wieder da.
In Pasi ruhten die Hoffnungen - und er erfüllte sie in hervorragender Manier. Mathias Kirsch wehrte sich aus dem Rückraum nach besten Kräften gegen Pasis Topspins. In einem sehenswerten Match hatte Pasi in zwei von drei Sätzen in der Verlängerung das bessere Argument auf seiner Seite - wir waren also wieder in Führung.

Tobi musste gegen Christoph Grill ran. Unser Materialspezialist mühte sich redlich und musste einige Liter Schweiß vergießen, um seinem Gegner Paroli zu bieten. Der Turtle Twister hatte es allerdings diesmal sehr schwer, denn Christoph agierte sehr aggressiv und zielgerichtet. Folglich musste der Entscheidungssatz ran. Tobi behielt die Nerven und mit 11:9 brachte er das Match nachhause.
Norbert hatte mit Mathias Diehl wenig Probleme. In drei Durchgängen blieb er Sieger und baute unseren Vorsprung auf 6:3 aus.

Nun trafen Möllerflop und Uwe Schwan aufeinander - ein häufiges Duell aus Zeiten, als beide noch keine grauen Haare hatten. In der Regel war Udo als Sieger hervorgegangen, einzig das letzte Aufeinandertreffen der beiden konnte Uwe für sich entscheiden. Und so wurde das Ergebnis dieses Matches mit Spannung erwartet. Udo führte mit 8:4 und sah schon wie der Sieger des ersten Satzes aus, da wollte er zu viel und Ball um Ball kämpfte sich Uwe heran. Am Ende hieß es 12:10 für den Namborner. In Satz zwei blieb Udo konzentriert und zog seinen Stiefel durch. Im dritten Durchgang führte er erneut mit 7:5, dann lief wieder nichts zusammen und auch dieser ging an Uwe.
Der nächste Satz war dann wieder ganz im Zeichen von Möllerflop und Uwe machte keinen Stich - Entscheidungssatz. Bis zum Seitenwechsel war alles offen, dann gingen Udo die Ideen aus und Uwe durfte sich über einen weiteren Sieg freuen.
Und die Namborner sollten noch dichter herankommen. Horst holte sich gegen Thomas Becker die Krätze, wie man so schön sagt. Mit dem unbequemen Spiel seines Gegenübers kam er gar nicht klar. Und so schimpfte er lautstark über das Material seines Gegners, was bei unserem Mannschaftsältesten eher selten der Fall ist. Doch es half nichts, Thomas blieb Sieger und es stand nur noch 6:5.

Besser machte es Pasi, der an diesem Abend trotz leichter Erkältung eine gute Form zeigte. Gegen seinen Berufsschullehrer Jens Schneider zeigte er ein klasse Match und brachte und mit einem hartumkämpften Dreisatzsieg mit 7:5 in Front.
Anna hatte sich dagegen bereits damit abgefunden, dass heute gegen das Material der Gegner (in diesem Fall Mathias Kirsch) nichts zu holen war. Leider sorgte dies dafür, dass sie nicht ins Spiel fand und so ihre Chancen vergab. Mathias brachte die Namborner wieder auf 7:6 heran. Es wurde also wie erwartet knapp, denn nun zählte das 1. Spiel von Norbert und damit stand es 7:7.

Nun war es an Tobias, das Ergebnis zu unseren Gunsten zu verbessern und uns auf die Siegerstraße zu führen. Und der Turtle Twister hatte mit Mathias Diehl nicht die geringste Mühe, so dass uns nach drei Sätzen schon einmal ein Punkt sicher war.

Wie bereits unterhalb der Woche bei den Senioren mussten Horst und Möllerflop ins Schlussdoppel und wollten natürlich wieder Sieger bleiben. Doch Uwe Schwan und Mathias Kirsch wollten ebenfalls glänzen und den Punkt für Namborn retten. Voll konzentriert gingen unsere Recken ans Werk, waren sie doch aus den Einzeln und den Doppel gewarnt. Es entwickelte sich ein hochkarätiges Match, bei dem Udo durch einen Abtaucher einen Punkt machen konnte. Die ersten beiden Durchgänge gingen an die Linxweiler. Satz drei war hart umkämpft und auch in der Verlängerung ging es hin und her, eher die beiden mit 15:13 den Sack zumachen konnten.

Ein hart wichtiger und umkämpfter 9:7-Sieg stand auf der Habenseite, der mit Erleichterung gefeiert wurde. Das fehlende warme Duschwasser brachte uns schneller in die heimische Breitwieshalle, wo wir schon sehnsüchtig erwartet wurden und den Abend bei Currywurst und flüssigen Nahrungsmitteln ausklingen ließen.

  

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