Udo musste wieder mal in der ersten Mannschaft ran. Also gab er seinen Kollegen der 2. Mannschaft die klare Ansage mit, im letzen Heimspiel gegen den TV Wiesbach nicht zu patzen und einen Sieg einzufahren. Der Ausrutscher aus der Vorrunde sollte nicht noch einmal passieren.
Unterstützung erhielt das Stammteam wieder von Youngster René Ackermann, der sich bereits gegen Fürth gute Noten erspielt hatte.

Udos Mannschaftskollegen nahmen seine Ansage sichtlich ernst. Pasi und Anna, die trotz einiger anders lautender Gerüchte ob einer neuen, variablen Doppelvariante unseres Mannschaftsführers N.B. aus S. schließlich das Topdoppel bildeten, blieben gegen Bernd Staub und Patrick Herber nichts schuldig.
Unser Großmeister dagegen war manchmal froh, dass er den jungen René an der Seite hatte. Beide mussten gegen Bernd Staub und Gerd Zewe erstmal ins Spiel finden und gaben die ersten beiden Durchgänge ab. Doch dann lief es zusehends besser und so stand am Ende ein 3:2-Sieg im Ergebnisbuch.
Mannschaftsführer Norbert hatte durch seine diskutierten Doppelvarianten so an Tobias Selbstbewusstsein gekratzt, dass dieser im donnerstäglichen Training nach eigener Aussage auf das falsche Pferd gesetzt hatte. Und so lief gegen Jens Scherer und This Bauer nichts recht zusammen und die Gäste eroberten den ersten Punkt.


Unsere vorderes Paarkreuz baute den Vorsprung aus. Horst hatte gegen Gerd Zewe erwartungsgemäß keine Probleme. Pasi reichten ebenfalls drei, wenn auch knappe Durchgänge zum Sieg gegen Bernd Staub.

Etwas mehr Mühe hatte Anna gegen Jens Scherer. Dreimal blieb sie mit je zwei Zählern Vorsprung in Front, der 2. Durchgang ging aber vollends in die Hose. Egal, am Ende stand es 5:1.
Tobias hatte dann dreimal zwei Zähler zu wenig, um gegen Christoph Kleer punkten zu können, und so machten die Gäste ihren 2. Punkt.

Norbert hielt dann gegen Ersatzmann Patrick Herber die Fahne hoch. Zwar musste er den dritten Satz abgeben, am Ende stand aber ein weiterer Sieg auf unserer Habenseite.
Unser Youngster René musste diesmal gegen This Bauer alles bieten, um seine Partei zu gewinnen. In den ersten beiden Durchgängen blieb er jeweils knapper Sieger, doch dann verließen ihn zuerst das Glück und dann die Zuversicht. Doch mit ein bisschen emotionaler Aufbauarbeit ging es wieder voran und René verbesserte seine Bilanz weiter.

Die beiden letzten Punkte gegen das Abwehrbollwerk der Gäste erspielten Horst gegen Bernd Staub und Pasi gegen Gerd Zewe in gewohnt sicherer Manier. So war das verdiente 9:2 nie gefährdet und Udo konnte beruhigt aufatmen.

Mit einem Verlustpunkt ist die 2. Mannschaft überlegener Meister der 1. Kreisklasse und hatte alles Recht der Welt, diese Meisterschaft zu feiern.
Als dann auch noch die Nachricht asu Lebach vom 9:0-Sieg der 1. Mannschaft eintraf, begann das bange Warten. Wie würde Wustweiler gegen Saarlouis enden. Beim Zwischenstand von 4:2 war klar: das unfassbare, für unmöglich gehaltene würde am letzten Spieltag wahr werden. Erstmals zog die 1. Mannschaft an Wustweiler vorbei und schnappte sich die Meisterschaft bei gleichem Spielverhältnis mit 11 Sätzen Vorsprung! Der Jubel in Niederlinxweiler war fast grenzenlos. Hätten auch noch die 1. Damen den ersehnten Punkt gegen Heusweiler eingefahren und damit den direkten Klassenerhalt geschafft, die Nacht hätte wohl nicht mehr geendet.
Doch auch so wurde es sehr spät und einzig ein spontaner Noteinsatz an der Tankstelle sorget dafür, dass es auch nicht zu trocken blieb.

Mit bisher 5 Meistermannschaften kann sich diese Saison wirklich sehen lassen, was am 10. August gebührend gefeiert werden wird. Und dann ist es auch nicht mehr weit bis zur nächsten (Kreisliga)-Saison, die Ende August anfangen wird. Wir freuen uns drauf!


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