Zur zweiten Begegnung der neuen Saison mussten wir auf Anna und René verzichten. Dafür kam Rückkehrer Rouven zu seinem ersten Einsatz in der 2. Garnitur. Aus der 3. Mannschaft unterstützte uns Tobi, so dass wir altersmäßig wieder in den fortgeschritteneren Gefilden weilten.

Die Gäste aus Hasborn hatten sich mit Andreas Maldener verstärkt und auch Frank Schwarz konnte Dank des späteren Beginns antreten - es deutete sich also ein spannendes Match an.

Doch erst einmal konnten wir uns in den Doppeln absetzen. Horst und Möllerflop hielten Joachim Koch und Bernd Krächan ebenso mit 3:0 in Schach wie Rouven und JaPhi (ein neues Traumdoppel!?) das Spitzendoppel der Gäste mit Andreas Maldener und Frank Schwarz.
Eine 3:0-Führung lag in der Luft, als auch Pasi und Tobi gegen Bernd Klesen und Mirco Bartel in Führung gingen. Dann ging der 2. Satz in der Verlängeurng verloren und am Schluss das ganze Match im fünften Satz.

Rouven sorgte dafür, dass wir weiterhin in Führung blieben. Mit seinen genoppten Schnittabwehrbällen hatte Frank Schwarz gehörige Probleme, die sich mit Rouvens Vorhandtopsins noch vergrößerten. Ein weiterer 3:0-Sieg brachte uns auf 3:1 in Front.
Möllerflop sah dann gegen Andreas Maldener zwei Sätze lang alt aus - keine Chance ließ ihm der Hasborner mit seinen Vorhandbällen. Dann stellte Udo auf Schupfen in die Rückhand um - und gewann Durchgang 3. Im vierten ging es dann wieder in die Verlängerung, am Ende blieb Andreas mit 16:14 der knappe Sieger.

Unsere Mitte zeigte dann ihre ganze Stärke. Horst hielt Bernd Krächan mit 3:0 ganz klar in Schach. Deutlich härter kämpfen musste Pasi, der gegen Joe Koch bereits mit 0:2 hinten lag, ehe er seine ganze Klasse unter Beweis stellte. Ab Durchgang drei hatte Joe keine Chance mehr, die schlagkräftigen Topspins von Pasi zu parieren. Und so führten wir mit 5:2 - ein toller Auftakt.

Und auch bei JaPhi sah es gegen Mirco Bartel so aus, als könnte er den Vorsprung ausbauen. Klar dominierte er den ersten Satz - doch dann wendete sich das Blatt und Mirco zog lächelnd vorbei.
Ganz ähnlich ging es Tobi. Hielt er im ersten Durchgang Bernd Klesen noch mit 17:15 knapp auf Distanz, so war er ab dem zweiten Durchgang den Schüssen seines Gegenübers nicht gewachsen. Da Bernd im ganzen Spiel kaum einmal Fehler machte, hieß es in der Zwischenwertung 5:4 für uns.

Im Spitzeneinzel ging es Rouven gegen Andreas Maldener ähnlich wie zuvor Udo. Ohne Satzgewinn musste er die Klasse des Hasborners und hier insbesondere die Präzision der Vorhandtopspins anerkennen.
Unser Möllerflop hatte gegen Frank Schwarz den Sieg im vierten Durchgang schon in der Hand. Er führte 2:1 und 8:3. Doch dann bekam Frank Oberwasser und zog am Ende mit 11:9 noch vorbei. Im Entscheidungssatz hatte Udo am Schluss mit einem Netzball Pech und so ging auch dieses Einzel an die Gäste, die damit erstmals in Front lagen.

Und es kam noch schlimmer. Auch unser Großmeister ließ sich die Butter vom Brot nehmen. Er führte ebenfalls zwischenzeitlich mit 2:1. Im Entscheidungssatz ging es dann in die Verlängerung - und Joe Koch hatte mit 12:10 ganz knapp die Nase vorne.
Doch immerhin auf Pasi war Verlass. Er ließ Bernd Krächan keine Chance und brachte uns nach drei Sätzen auf 6:7 heran - reife Leistung!

Einen ganz starken Auftritt legte dann Jan-Philipp hin. Gegen Bernd Klesen kämpfte er wie ein Berserker und so konnte er am Ende von vier Sätzen einen weiteren Sieg für uns bejubeln - 7:7.
Und auch bei Tobi sah es so aus, als würde er einen weiteren Zähler für uns einfahren können. In einem ausgeglichenen Match gegen Mirco Bartel führte er bereits 2:0. Dann ging Durchgang drei an den Hasborner. Im vierten Duchgang lag Tobi ebenfalls mit 8:4 in Front und sah wie der Sieger aus. Doch es lief plötzlich nicht mehr und der Satz ging mit 14:12 an Mirco. Damit war die Gegenwehr von Tobi gebrochen und im Entscheidungssatz ging nichts mehr zusammen.

Mit Rückstand gingen wir ins Schlussdoppel, Udo und Horst mussten gegen Andreas Maldener und Frank Schwarz ran und siegen, um einen Punkten zu behalten. Unser Großmeister hatte zu Beginn gleich drei Gegner, denn Möllerflop fand überhaupt nicht in sein Spiel. Ab dem zweiten Satz wurde es besser, doch in der Verlängerung hieß es 12:10 für die Gäste. Und auch im dritten Satz verfloppte Möller die entscheidende Chance, ein neuerliches 10:12 begrub unseren Hoffnung auf einen Punktgewinn.

Knapp geschlagen, aber hungrig, ließen wir es uns nicht nehmen, den Gästen zu ihrem starken Auftritt zu gratulieren. Gegen den Hunger half Lyoner (hochdeutsch: Fleischwurst) mit Baguette, so dass wir zumindest nicht mit hungrigen Mägen nachhause mussten. Wobei das noch bis zum Sonntagmorgen dauerte, hatte das Spiel doch bis 23:30 h gedauert und auch unsere Gäste blieben noch eine ganze Weile bei uns und freuten sich über ihre Tabellenführung.

Das Ergebnis hat uns gezeigt, dass wir in der Klasse auch gegen starke Mannschaften mithalten können. Und hätte unser Möllerflop einen besseren Tag und Tobi etwas mehr Glück gehabt, es hätte zu einem Pünktchen reichen können. Immerhin hatten wir in den Sätzen mit 32:30 und in den Bällen mit 589:586 die Oberhand - schade, dass es dafür keinen Sonderpunkt gibt.
 

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