Nach längerer Spielpause ging es für die Senioren nach Neuweiler zu einem der drei Verfolger in der Tabelle, der zudem in der Winterpause mit Karl-Heinz Konter einen neuen Spitzenspieler verpflichten konnte. Allen war klar, dass dies sicherlich kein leichtes Match werden würden.
Dass der eigentlich geplante 6. Spieler nicht am vereinbarten Treffpunkt erschien hob zwischenzeitlich nicht unsere Laune. Glücklicherweise fanden wir kurzfristig in Armin Honecker Ersatz - Danke an dieser Stelle für die Spontanität!
Beim Einspielen wurde klar, warum der TTC Neuweiler einen großen Heimvorteil hat: Butterfly! Nein, gemeint sind keine Schmetterlinge, sondern die verwendete Ballmarke. In Kombination mit den Donic Delhi-Tischen sprangen diese Plastikbälle hoch wie selten zuvor gesehen, an Schnitt war kaum zu denken.

Unsere Schwierigkeiten mit diesem Ball offenbarten sich bereits in den Doppeln. Armin Honecker und Tobias Reis waren gegen Konter/Welsch chancenlos und auch Norbert Burckhardt und Thomas Martin kamen gegen Neurohr/Butzen nicht über einen Satzgewinn hinaus. Lediglich Horst Groß und Udo Möller blieben gegen Landoll/Woll in drei Sätzen Sieger.


In den Einzeln brach sich dann das ganze Debakel dieses Abends seine Bahn. Horst kam gegen Karl-Heinz Konter gar nicht ins Spiel und war völlig chancenlos. Möllerflop machte es besser, führte gegen Franz Landoll mit 2:0. Doch dann verspielte er eine 8:5-Führung im 3. Satz und auch der vierte Durchgang ging in der Verlängerung an seinen Gegner. Im Entscheidungssatz war Franz so treffsicher, dass auch für unseren Spitzenspieler nichts zu holen war.

In der Mitte ging es weiter mit den Nulligkeiten. Norbert traf die Bälle mehr mit der Kante als mit dem Schläger und musste Michael Welsch nach drei Sätzen gratulieren. Das gleiche Schicksal ereilte Tobias gegen Holger Neurohr.

Armin war gegen Joachim Woll ohne Chance und die Leistung von Thomas gegen Christian Butzen entsprach ebenfalls nicht den Erwartungen. Das konnte doch nur am Ball liegen....

Dass es doch etwas besser ging, bewies Möllerflop beim Spitzeneinzel gegen Karl-Heinz Konter. Bisher hatte Udo immer klar den Kürzeren gezogen, doch diesmal entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Mit 2:1 ging Möllerflop unerwartet in Führung. Satz vier ging in der Verlängerung an den Routinier und so musste der Entscheidungssatz her. Die Partie wogte hin und her, es ging auch hier in die Verlängerung. Am Ende blieb Karl-Heinz noch einmal mit 15:13 Sieger - der Baum wankte, aber er fiel nicht. Udo durfte sich dennoch als Sieger fühlen, war er doch bei sieben der insgesamt acht (!!!) gewonnenen Sätzen beteiligt.

Die hohe 9:1 Niederlage auf Grund des Schmetterlings konnten wir bei Würstchen und Salat schnell vergessen, doch der Vorsprung in der Tabelle ist auf sechs Punkte geschmolzen und die weiße Weste ist befleckt. Kein Grund zur Panik, aber zur Vorsicht! 


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