Am 3. Spieltag durften wir den TTC Lockweiler-Krettnich in der Breitwieshalle bergüßen. Zwar nicht am normalen Montagsspieltag, sondern auf Bitten unseres Gegners am Donnerstag.

Unsere Gäste konnten somit in Bestbestzung antreten, bei uns fehlte kurzfristig Thomas mit Zahnschmerzen. Stefan sprang glücklicherweise ein.

Sehr schnell wurde klar, dass es für uns heute sehr schwer würden werde. Denn auf allen Positionen hatten unsere Gäste mehr TTR-Punkte als wir. Bereits aus den Doppeln gingen wir mit einem Rückstand ins Match.
Möllerflop und Großmeister Horst mussten Alexander Lauer und Stefan Wiesen ran, mussten aber nach vier Sätzen die Überlegenheit der Gegner anerkennen.
Auch Sebastian und Stefan hatten gegen Andreas Koch und Peter Diehl nicht mehr als den Satz auf der Habenseite zu verbuchen. Einzig Tobi und Norbert machten es gegen Dittmar Bierle und Edwin Scherer spannend bis zum Schluss. Doch in der Verlängerung des fünften Satzes hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich und wir lagen 0:3 hinten.

Und auch im vorderen Paarkreuz lief es nicht besser. Udo möllerfloppte gegen Stefan Wiesen, der in einer bestechenden Form war - allerdings nicht effektiv genug. Es brauchte die volle Distanz von fünf Sätze, bis auch der vierte Punkt an die Gäste ging.
Horst hatte anschließend gegen Alex Lauer nicht den Hauch einer Chance und musste dessen Klasse neidlos anerkennen - 0:5.

Doch dann gab es einen Hoffnungsschimmer: Sebastian absolvierte gegen Dittmar Bierle ein tolles Match. Mit seinen Noppen schaffte er es am Ende des dritten Satzes mit 18:16 hauchdünn zu siegen und unseren ersten Punkt einzufahren.
Doch die Hoffnung schwand, als Tobi gegen Andreas Koch in drei knappen und hartumkämpften Sätzen wieder den Kürzeren zog und es somit 1:6 stand. Es sah so aus, als würden wir eine große Klatsche hinnehmen müssen.

Doch dann kam unser hinteres Paarkreuz an die Reihe. Den Anfang machte Norbert, der auf Edwin Scherer traf. Für drei Durchgänge hielt Norberts Luft und seine Topspins schlugen ein - 3:0 für ihn und unser zweiter Punkt.
Deutlich knapper machte es Stefan gegen Peter Diehl. 1:0 Führung, dann 1:2 Rückstand. Doch Stefan gab nicht auf. Im vierten Durchgang siegte er in der Verlängerung. Das gab ihm soviel Mut, dass er auch im letzten Durchgang mit 11:9 siegte und uns auf 3:6 heranbrachte.

Udo musste gegen Alex Lauer erfahren, dass man einen Satz nur gewinnen kann, wenn man die Aufschläge des Gegners auch zurückbringt, was ihm im ersten Satz einfach nicht gelingen wollte. Der dritte Durchgang war knapp, da auch Alex mit den Möllerflops einige Probleme hatte, aber am Ende siegte seine Klasse.
Ähnlich wie zuvor Udo kämpfte Horst gegen Stefan Wiesen aufopferungsvoll. Doch der erste Durchgang ging in der Verlängerung verloren. Unser Großmeister kämpfte sich zurück, aber im Entscheidungssatz war es dann Stefan gegeben, die entscheidenden Punkte zu machen und die Gäste mit 8:3 in Front zu bringen.

Doch wieder war es Sebastian, der uns die Hoffnung zurückgab. Gegen Andreas Koch wuchs Sebastian über sich hinaus, spielte sehr konzentriert über die volle Distanz. Und so verdiente er sich den zweiten Einzelsieg an diesem Abend und damit die Auszeichnung bester Spieler auf unserer Seite an diesem Tag.
Und Tobias sorgte dafür, dass wir uns weiterhin Hoffnung machen konnten. Denn in vier Durchgängen behielt er die Oberhand gegen Dittmar Bierle, der mit seinem Material arg zu kämpfen hatte. Und so stand es nur noch 5:8.

Norbert musste gegen Peter Diehl ran. Doch er hatte leider nicht mehr genügend Luft, um entscheidende Akzente zu setzen. Im vierten Satz ging ihm buchstäblich die Puste aus und damit war unsere Niederlage besiegelt.

Das hielt uns aber nicht davon ab, zusammen mit den überaus geselligen Gästen noch lange bei Kaltgetränken und Wiener Würsten den Abend in den nächsten Morgen zu überführen, bevor der Weg nachhause angetreten wurde.

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