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   Willkommen beim Tischtennisverein TTV Niederlinxweiler

Herren1 Relegation 2025

Die Saison 2024/2025 war für die 1. Herrenmannschaft des TTV Niederlinxweiler wieder einmal ein harter Kampf gegen den Abstieg. Und zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren hieß es am Ende: Relegationsplatz erreicht und ab in die ungeliebte Verlängerung.

Und in diesem Jahr gab es ein Wiedersehen mit zwei altbekannten Teams. Zum einen der DJK TT Ottweiler, gegen die wir bereits vor vier Jahren in der Relegation kämpften, zum anderen den TuS Neunkirchen. Die TuS als letztjähriger Absteiger der Landesliga wollte wieder nach oben, ließ sich aber am letzten Spieltag der Bezirksliga noch durch eine Niederlage gegen den Tabellendritten den lange sicher geglaubten Aufstieg als Meister die Butter vom Brot nehmen.

In der heimischen Breitwieshalle starteten wir Anfang Mai dann zuerst gegen die Jungs aus Ottweiler. Hier erwarteten wir insbesondere im vorderen Paarkreuz schwere Gegner und einen harten Kampf.

Doch zum Glück konnten wir einen Traumstart erwischen. Alle drei Doppel gingen an uns, wobei sich Markus und Lukas gegen Björn Miedzinski/Jens Schorr deutlich schwerer taten als erwartet und nur knapp mit 3:2 gewannen. Überraschend war dagegen der 3:1-Sieg von Andi und Noah gegen Benjamin Staab und Lioba Kraiser, während Horst und Möllerflop einen starken Dreisatzsieg gegen Sebastian Konrad und Klaus Scheib feiern konnten.

Während Andi mit einer starken Vorstellung Benni mit 3:1 bezwingen konnte, unterlag Lukas dem Ex-Linxweiler Björn Miedzinski mit 1:3.

Und auch in der Mitte gab es eine Punkteteilung. Während Noah mit einer starken Vorstellung Klaus Scheib in die Schranken wies, unterlag Udo mit 1:3 gegen den stark aufspielenden Sebastian Konrad.

Während Markus erwartungsgemäß gegen Jens Schorr Sieger blieb, hatte Horst mit Lioba Kraiser mehr Probleme, als es ihm udn uns lieb war. Gegen Liobas grandiose Blocks war er oft machtlos und so unterlag er dreimal mit zwei Zählern Rückstand.

Mit 6:3 gingen war in die 2. Hälfte, in der es noch einmal ganz spannend werden sollte. Zuerst unterlag Andi nach einer 1:0-Führung am Ende dem hervorragend spielenden Björn mit 1:3. Und als dann auch Lukas gegen Benni gratulieren musste, war klar, dass sich Ottweiler nicht so leicht würde geschlagen geben.

Noah startete gegen die Langnoppen von Sebastian stark und gewann den ersten Durchgang. Doch dann drehte Seb auf und am Ende ging auch diese Partei mit 1:3 verloren - Ottweiler war gleichgezogen und die Spannung in der Halle nahm mit steigenden Temperaturen zu!
Nun war es an Möllerflop, uns auf die Siegerstraße zurückzubringen. Gegen den Altmeister Klaus Scheib war es ein erwartet enges Rennen. Doch Udo behielt am Ende die besseren Nerven und brachte uns durch einen 3:1-Sieg wieder in Führung.

Vom möllerfloppschen Sieg beflügelt, gaben auch Markus und unser Großmeister ihr Bestes. Nach jeweils drei Sätzen hatten beide mit einer herausragenden Leistung den Satz zu gemacht - 9:6 für uns, der Grundstein für den Relegationssieg war gelegt.

Neunkirchen gegen Ottweiler mächtig spannend

Im zweiten Spiel des Tages trafen Ottweiler und Neunkirchen aufeinander. Für Ottweiler war siegen nun Pflicht.

Schnell wurde klar: das wird ein spannender Fight. In den Doppeln hatte Neunkirchen das bessere Ende für Sicht und ging mit 2:1 in Führung. Im ersten Einzeldurchgang gab es einn 3:3, es blieb also maximal spannend. 
Wie im ersten Spiel gegen uns blieben sowohl Björn als auch Sebastian unbesiegbar, aber das reichte nicht. Vor dem Schlussdoppel stand es 7:8 aus Sicht von Ottweiler, so dass ein Relegationssieg nicht mehr möglich war. Und die Neunkircher nutzten ihren Aufwund und gewannen das Schlussdoppel zum 9:7.

Niederlinxweiler gegen Neunkirchen musste die Entscheidung bringen

Damit war klar: ein Unentschieden im letzten Spiel gegen den TuS Neunkirchen würde uns reichen, um als Relegationssieger die Landesliga zu halten.

Doch die Pause hatte uns nicht so gut getan. Nur Markus und Lukas konnten ihr Doppel gegen Christian Pint und Dirk Burkhardt mit Mühe 3:2 gewinnen. Die beiden andere Paarungen Andi/Noah und Udo/Horst waren gegen Rolf Hartmann/Michael Holzhäuser bzw. Jürgen Scheidhauer/Daniel Bartolomeo chancenlos und unterlagen jeweils 0:3.

Doch dann legten wir in den Einzeln los. Andi besiegte Rolf Hartmann ebenso mit 3:0 wie Lukas am anderen Tisch Christian Pint.

Möllerflop machte es dann deutlich spannender gegen Jürgen Scheidhauer. Wie schon so oft bei den beiden ging es in fünf kanppen Sätzen hin und her. Am Ende hatte Udo das glücklichere Händchen und machte den Sack mit 11:9 zu.
Ähnlich nervenaufreibend ging es bei Noah und Michael Hozhauser zu. Doch hier blieb der Routinier aus Neunkirchen am Ende von fünf hart umkämpften Sätzen Sieger über unserer Youngster. 

Im Duell unseres Großmeisters gegen Daniel Bartolomeo blieb unser Routinier unter seinen Möglichkeiten, so dass auch hier der Punkt an die Gäste aus Neunkirchen ging. 
Doch Markus behielt im anderen Duell im hinteren Paarkreuz gegen Dirk Burkhardt die Nerven. Einen Satz musste er abgeben, doch am Ende brachte er uns mit 5:4 in Führung.

Andi behielt sein hohes Niveau aus dem ersten Einzel bei, so dass Christian keinerlei Chance hatte. Lukas tat sich dagegen mit Rolf sehr schwer. Es war ein spannender Tanz der beiden, den der harte Mann am Ende gewann.

Noah wollte nun beweisen, was in ihm steckt. Im ersten Satz ließ er Jürgen mit 11:1 überhaupt keine Chance und kaufte ihm den Sch(n)eid ab. Dann kam Jürgen wieder ins Spiel, doch es sollte nicht mehr reichen.
Im Duell Möllerflop gegen Holzhauser wurde es dann wieder sehr spannend und es ging über die volle Distanz. Nachdem aber Markus am Nachbartisch mit einem mehr als klaren 3:0-Sieg gegen Daniel bereits den achten Punkt für uns erspielt hatte und damit den Klassenerhalt gesichert hatte, drehte auch Udo voll auf. Und so ging auch dieses Einzel an uns, das Match war mit 9:5 kurz vor 1:00h nachts gewonnen, der Klassenerhalt zum dritten Mal in der Verlängerung gesichert.

Die Freude auf unserer Seite war natürlich entsprechend groß, wenn wir auch alle nach den beiden schweißtreibenden Partien erschöpft waren. Doch das tat unserer Feierlaune keinen Abbruch.

So dürfen wir nun auch in der Saison 2025/2026 erneut in der Landesliga aufschlagen.

 

 

 

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