Zum Start in die Landesligasaison 2026/2027 traf die 1. Erwachsenenmannschaft Anfang September 2026 auf die ersatzgeschwächte Auswahl des TTC Oberwürzbach. Auf unserer Seite fehlten urlaubsbedingt Markus Mertl und Noah Lechner wegen einer Familienfeier. Dafür war Udo Möller nach 9 Monaten Tischtennispause wieder mit an Bord. Und auch ein schottisch klingender Nachname stand erstmals auf der Aufstellung - hierbei handelte es sich um keinen Neuzugang, sondern unseren Mannschaftsführer Lukas, der kurz vorher geheiratet und den Namen seiner Frau angenommen hatte.
Im Spitzendoppel machten unser "Neuschotte" Lukas McKenzie zusammen mit Andi Spengler seine Hausaufgaben und brachten uns gegen Heinz Lampel/Maximilian Abel in Führung. Trotz guten Zusammenspiels waren Vasil Damianov und Klaus Schwarz für unsere beiden Vishal Vimalendran und Knut Schnwingel am ende dann doch zu stark.
Und da sich auch Udo und Großmeister Horst gegen Matthias Bender und Manfred Hoffmann ungewöhnlich schwer taten, hieß es auch hier am Ende von 5 Sätzen: Punkt für Oberwürzbach.
Andi kämpfte dann mit dem sehr stark aufspielenden Klaus um den ersten Einzelpunkt. Er haderte am Ende des Matches wegen seines zwölfstündigen Trainings im Laufe der Woche, konnte er sich doch am Ende der fünf Sätze nicht mit dem erhofften Punktgewinn belohnen.
Besser machte es Lukas. Seine Hochzeit war wohl ein spielerischer Jungbrunnen, der seinem gegen Vasco keine Chance ließ und uns wieder heranbrachte.
Der leicht angeschlagene Vishal setzte dann gegen Matthias Bender noch einen drauf und schaffte den Ausgleich. Und auch unser Möllerflop brillierte gegen Heinz Lampel und siegte klar zur 4:3 Führung.
Nun war es am hinteren Paarkreuz, den Vorsprung zu vergrößern. Unser Großmeister hatte gegen Manfred Hoffmann anfangs einige Mühe, am Ende blieb er dennoch siegreich. Knut ging gegen Maximilian über die volle Distanz und machte es am Ende sehr spannend, der Punkt blieb abe(l)r bei den Gästen.
Für das Spitzenduell hatte sich Andi wieder erholt. So setzte er Vasco mächtig unter Druck und blieb dieses mal siegreich - Glück für Melanie, die als Zuschauerin schon überlegt hatte, ob sie zukünftig noch Andi trainieren sollte.
Weiterhin stark spielte Lukas, ahtte aber mit Klaus den überrragenden Akteur der Gäste als Gegner. Wieder ging es über die volle Distanz und am Ende sah Lukas nur noch Schwarz - 6:5 für uns.
Da sowohl Vishal gegen Heinz als auch Möllerflop gegen Matthias beide nach vier Sätzen den Kürzeren zogen, lagen wir nun wieder 6:7 hinten und mussten auf das selbige Paarkreuz hoffen.
Und hier ließen uns unsere Mannen nicht im Stich. Horst rang Maximilian nieder und Knut ließ gegen Manfred ebenfalls nichts anbrennen, sodass wir mit 8:7-Vorsprung ins Schlussdoppel gingen - der erste Punkt der neuen Saison war uns sicher.
Andi udn Lukas hatten sich viel vorgenommen und spielten gegen Vasco und Klaus ein sehr erfrischendes Doppel. Nach zwei gewonnen Sätzen kam im dritten Durchgang eine kleine Ruhepause. Doch dann machten sie im vierten Satz den Sack zu - unsere ersten beiden Punte waren eingefahren!

Eine Woche später ging es in Dörsdorf an die Platte. Während wir weiterhin auf Markus verzichten mussten und auch Vishal nicht da war, konnten wir wieder auf Noah Lechner zählen und machten uns verstärkt um Josina Lesch unf Horst Groß Hoffnungen auf weitere Punkte.
Anfangs taten wir uns in den Doppeln wieder unerwartet schwer. Während wir eigentlich davon ausgingen, dass Lukas und Josi gegen das Spitzendoppel der Gastgeber mit Jan Sommer und Stefan Noß nicht würden punkten können, kam es anders als gedacht. Josi und Lukas harmonierten prächtig und rangen die beiden Dörsdorfer nieder.
Unser Spitzendoppel mit Noah und Andi dagegen kam mit Marwin Rehmer und Julian Schneider gar nicht klar udn musste sich am Ende mit 1:3 geschlagen geben.
Horst und Udo konnten die ersten beiden Sätze gegen Tobias Thomas und Stefan Angel noch ausgeglichen gestalten, doch dann war auch hier das Ende der Fahnenstange erreicht.
Andi trat dann gegen den Ex-Linxweiler MWariwn zum ersten Einzel an die Platte. In einem sehenswerten Spiel gaben sich beide keine Blöße. In der Verlängerung der Entscheidungssatzes war am Ende aber Marwin der glücklichere und brachte den Sieg knapp mit 12:10 nach hause. Noah dagegen ließ Tobias Thomas keine Chance, sieget 3:0 und brachte uns wieder auf 2:3 heran.
Nach zwei verlorenen Sätzen lieferte scih unser Möllerflop im dritten Durchgang gegen Jan Sommer ein langes Duell, das er am Ende nervernstark mit 17:15 für sich entschied. Doch das stellte sich am Ende des Entscheidungssatzes als vergebene Liebesmühe heraus, musste er sich doch 2:3 geschlagen geben.
Lukas musste dann auch den ersten Satz gegen Stefan Noß abgeben, dann brachte er das Einzel aber sicher nach hause.
Unser Großmeister hielt mit Stefan Angel mit, konnte aber keine entscheidenden Akzente setzen, so dass die Gastegeber mit 5:3 in Fürhung gingen. Doch dann wendete sich das Blatt - und das lag zu vorderst an Josi! mit 3:1 rang sie mit Noppen bewaffnet Julian nieder, so dass wir mit 4:5 in die Halbzeit gingen.
Noah bewies anschließend seine Topform und seine großen spielerischen Qulalitäten, indem er Marwin klar mit 3:0 besiegte. Mehr Schweiß musste Andi gegen Tobias vergießen. Im Entscheidungssatz wurde es ganz eng, aber Andi behielt die Nerven und machte den Sack zu.
Ähnlich wie zuvor gegen Udo führte Jan gegen Lukas bereits mit 2:0, ehe er wieder etwas einbrach und unser Neuschotte herankam. Und wenn ein Schotte einmal losgelassen, dann lässt er nicht mehr locker, so dass am Ende ein weiterer Sieg für uns auf der Wand stand.
Höschst motiviert ging unser Möllerflop gegen Stefan Noß zu Werke. Dreimal ging es in die Verlängerung, dreimal war Udo der glücklichere und brachte uns zum 8:5 auf die Siegerstraße.
Nun war es an Josi, auch den zweiten Punkt für uns zu sichern. Zwar musste sie den ersten Satz an Stefan Angel abgeben, doch dann kam sie noppenbewert zurück und sicherte und famos den weiteren Punkt.
Mit einem Zählerstand von 4:0 setzten wir uns damit gleich ins obere Drittel der Tabelle und hoffen, in dieser Runde frühzeitig den Klassenerhalt sichern zu können.
