In Berschweiler hatte unser Professor Ma Lin seinen ersten Einsatz nach seiner Rückkehr aus New York. Er freute sich mächtig darauf und wollte Anna ebenbürtig vertreten.
René war ebenfalls wieder mit am Start und so war unser Altersschnitt wieder deutlich geringer. Die neuen Hosen und Traininsganzüge brachte Pasi mit - wir waren gut gerüstet.

Gleich in den Doppeln konnten wir unsere Ambitionen unetr Beweis stellen. Unsere beiden "Titelträger" Möllerflop und Ma Lin hatten das Tischtennisspielen nicht verlernt und wiesen das Spitzendoppel der Gäste mit Sven Molter und Michael Müller mit 3:1 in ihre Schranken.
Unser Spitzendoppel mit Großmeister und Pasi hatten gegen Günter Oster und Alexander Saar keine Mühe, den Punkt nachhause zu bringen. Lediglich JaPhi und René war es nicht vergönnt, einen Satz zu gewinnen. Gegen Thomas Fuchs und Thomas Wegmann kamen sie Satz für Satz besser ins Match, doch drei Sätze reichten nicht.

Ma Lin musste dann gleich gegen Spitzenspieler Sven Molter ran. Unser Professor hatte den Topspin nicht verlernt, spielte mutig und munter auf. Doch Sven hatte insbesondere in der Vorhandhand schlagkräftige Argumente, die am Ende von fünf Durchgängen knapp verhinderten, dass Max als Sieger von der Platte ging - es stand 2:2.
Keine Probleme hatte dagegen unser Möllerflop gegen Michael Müller. Michael spielte ihm geradezu in die Karten, so dass Udo nur noch die Trümpfe ausspielen musste - und er ließ sich über drei Sätze nicht zweimal bitten!

Pasi hatte ebenfalls alle Trümpfe in der Hand. Gegen Günter Oster brauchte er eine kurze Akklimatisationsphase, doch dann zog er harte Topspins wie gewohnt und siegte klar mit 3:0.
Horst musste gegen Alexander Saar schon deutlich mehr kämpfen, um seinen Gegner in Schach zu halten. Doch unser Großmeister wollte sich natürlich nicht den Vorteil aus der Hand nehmen lassen und so machte er am Ende von Durchgang vier den Sack zu und brachte uns mit 5:2 in Front.

René hatte gegen Thomas Fuchs anschließend einen schweren Stand. Je schneller und fester er die Topspins spielte, desto schneller und präziser brachte sein Gegner diese auf den Tisch zurück, ohne dabei Fehler zu machen. René probierte, aber er fand nicht das rechte Mittel, um auch nur einen Satz gewinnen zu können.
Anders JaPhi, der gegen Thomas Wegmann zu Bestform auflief. Sehr gekonnt parierte er alle Versuche seines Gegners und so stand es nach drei Sätzen 6:3 für uns.

Nun war es Möllerflop, der gegegn Sven Molter den Kürzeren zog. Auch er musste vor den starken Vorhandbällen des Kontrahenten kapitulieren. Immerhin den zweiten Durchgang konn te er gewinnen, mehr war nicht drin.
Dafür machte Ma Lin seine Sache gegen Michael Müller ordentlich. Zwar musste er im ersten Durchgang Lehrgeld zahlen, doch zahlte sich das anschließend aus und so stand es 7:4 für uns.

Sowohl unser Altmeister als auch Pasi ließen sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Mit zwei ungefährdeten Dreisatzsiegen gegen Alexander Saar (Pasi) und Günter Oster (Horst) machten die beiden den Sack zu und bescherten zwei weitere Punkte.

Die Freude brach sich unter der Dusche Bahn, denn wie in alten Zeiten wurde fleißig von Hamstern, roten Pferden und Cowboys gesungen. JaPhi musste erst noch einige Texte lernen, doch versprach er, dies beim nächsten mal zu beherrschen. Wir machen die Probe aufs Exempel!

Unterwegs zu Breitwieshalle statteten wir einer stadtbekannten Imbissbude am St. Wendeler Kugelbrunnen einen Besuch ab, denn der Lyonervorrat war gerüchteteweise schon aufgezehrt. Tatsächlich hatten wir die richtige Entscheidung getroffen, durften aber zumindest einige Spieler der 3. und 4. Herren noch begrüßen und noch lange plauschen.
 

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