Gegen Marpingen-Alsweiler konnten wir in heimischer Halle in Bestbesetzung antreten. Die Mission war klar: die hohe Niederlage gegen Neuweiler vergessen machen und einen weiteren Verfolger auf Abstand halten. Ganz einfach sollte da nicht werden, auch wenn unser Gegner nicht in absoluter Bestbesetzung antrat.

Überrascht wurden wir zum einen von unserem Mannschaftsführer, der den Begrüßungsspruch kurzerhand wegließ. Zum anderen sorget die Doppelvariante der Gäste für große Augen, hatten sie doch mit Hoffmann/Schmidt ihr vermeintlich stärkstes Doppel auf zwei gestellt. Doch genau dieser Kniff sollte sich auszahlen. Wie ein gut geöltes Uhrwerk spielten die beiden Horst Groß und Möllerflop an die Wand, die somit ihre erste Saisonniederlage im Doppel einstecken mussten.
Besser machten es Sebastian Konrad und Thomas Martin gegen Kirsch/Straß mit einem nach dem ersten Satz letztendlich klaren 3:1-Sieg. Ebenfalls Verlass war auf Norbert und Tobias, die Göttert/Urhahn klar in Schach hielten und uns mit 2:1 in Front brachten.


Möllerflop musste gegen den langen Eric Schmidt erst einmal ein Konzept finden, ehe er dann ab dem zweiten Satz immer besser wurde und mit 3:1 Sieger blieb.
Nicht so erfolgreich lief es für unseren Großmeister, der gegen Peter Hoffmann mächtig zu kämpfen hatte. Die beiden schenkten sich nichts, nicht einmal Netz- und Kantenbälle. Im Entscheidungssatz blieb schließlich Peter knapper Sieger.


Sebastian hatte gegen Dr. Urhahn klar die besseren Karten - oder sagen wir lieber Beläge. Denn gegen diese kam Gerdi überhaupt nicht klar und so baute Sebastian unsere Führung wieder aus.
Im Spiel der Materialspezialisten zog Tobi trotz Turtle-Twister gegen Rüdiger Göttert den Kürzeren. Zu sicher war Rü mit seinen Noppen, der Schildkrötendreher half hier nicht viel.

Norbert führte gegen Ingolf Straß schon mit 2:0, doch dann kam Ingolf ran. Als dann Norbert auch noch mit einem der eigenen Mannen (oder dieser vielmehr mit ihm) zu hadern anfing, verlor er etwas den Faden und am Ende sehr unglücklich den Entscheidungssatz in der Verlängerung.
Thomas dagegen war im Vergleich zur Partie gegen Neuweiler wie ausgewechselt. Sportwart Rainer Kirsch hatte gegen Thomas keine Chance, denn dieser spielte im sicher und taktisch klug immer auf den Körper. 5:4 der Zwischenstand - es blieb spannend.

Möllerflop konnte im Spitzeneinzel den ersten Durchgang für sich entscheiden. Dann ging es munter hin und her und zwie Punkte Unterschied entschieden über den Gewinner der nächsten vier Durchgänge. In einem heiß umkämpften Entscheidungssatz war es Peter, der am Ende ganz knapp mit 14:12 die Nase vorne hatte und somit ausgleichen konnte.
Nun war es an unserem Großmeister, uns wieder in Front zu bringen. Doch danach sah es in den ersten beiden Durchgängen gar nicht aus. Der langarmige Eric Schmidt brachte alles zurück und bereitete Horst große Schwierigkeiten. Erst im dritten Durchgang fand er seine Taktik und war fortan nicht mehr von der Siegerstraße abzubringen, so dass wir wieder mit 6:5 in Front lagen.

Während die von Rolf kredenzten Würste und die Currysoße ihren Geruch bis in die Halel verströmten, musste Sebastian Konrad gegen Rüdiger Göttert ran. Das Match Noppen gegen Noppen hatte etwas, war aber für Sebastian nicht mit Erfolg gekrönt und es stand wieder Unentschieden.
Gerd Urhahn war an diesem Tag nicht zu beneiden. Nach den Noppen von Sebastian bekam er es mit dem Anti von Tobias zu tun. Offenbar lag ihm das Spiel gegen Material nicht so sehr und so brachte uns Tobi wieder in Führung.

Norbert hatte sich mächtig etwas vorgenommen und wollte gegen Rainer Kirsch beweisen, dass er noch gewinnen kann. Und wenn Norbert richtig zieht, dann hat auch die Gegenwehr von Rainer seine Grenzen. Zwei Sätze waren knapp, der mittlere eindeutig. Norbert hatte den ersten Punkt erspielt. Doch würden wir um das Schlussdoppel herum kommen?
Diese Frage sollte Thomas gegen Ingolf Straß beantworten. Der Auftakt war verheißungsvoll, doch dann hatte er offenbar die Hosen voll. Mehrere Aufschlagfehler und leicht vergebene Punkte schienen von Nervosität zu zeugen. Doch behielt Thomas im vierten Durchgang die Nerven und rettete sich in den Entscheidungssatz. Und eben diese bescherte er uns nach über drei Stunden Spielzeit und verhalf uns etwas früher zum Jubeln und zu den wohl verdienten Currywürsten. Diese schmeckten natürlich nach diesem 9:6-Sieg noch beser.

Jetzt heißt es, in den verbleibenden fünf Partien noch ebensoviele Punkte zu ergattern, um die Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen. Da alle diese Partien gegen Mannschaften aus dem hinteren Teil der Tabelle bestritten werden, ist die Zuversicht auf den ersten Meistertitel seit Jahren für die Senioren sehr groß.


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